Es gibt viele Gründe, warum PMs nicht (mehr) funktionieren
„Was jahrzehntelang funktioniert hat, kann so schlecht doch nicht sein, oder?“, sprach die Kundin und hielt mir einen der üblichen Ratgeber unter die Nase, die Solopreneure kaufen, wenn sie ihre Pressearbeit starten wollen.
Ich habe unzählige davon gelesen. Pressefibel und Praxishandbuch, Grundwissen Öffentlichkeitsarbeit, PR für Existenzgründer, 30 Minuten für erfolgreiche Pressearbeit, das 1×1 der Pressearbeit. Alle gelesen. Vor einigen Jahren habe ich gut ein Dutzend davon weggeworfen.
Das Wissen ist nach 25 Jahren zementiert in meinem Kopf. Aber die Taktik hat sich verändert.
Die Strategie ist dieselbe. Die Taktik nicht.
Mehr Sichtbarkeit als Experte durch Nennung in den Medien, das gilt heute wie damals. Das Problem liegt woanders. Pressemitteilungen funktionieren nicht mehr, und der Grund ist simpel: Sie reden über das Unternehmen, das sie verschickt. Nicht über die Leser der Redaktion.
Es gibt mehrere Gründe, warum Pressemitteilungen nicht mehr so gut funktionieren wie früher:
- Locker 100 Pressemitteilungen landen täglich in jedem Redaktionspostfach. Die meisten überleben die erste Zeile nicht.
- Weil jeder die KI nutzen kann, kann auch jeder Pressemitteilungen schreiben. Ob die gut oder sinnvoll sind, bezweifle ich.
- Ein großer Teil davon ist unbrauchbar (und das war auch schon vor der KI so): Gut zwei Drittel der Meldungen lassen sich redaktionell nicht verwerten, fast die Hälfte passen thematisch gar nicht ins Ressort.
- Redaktionen interessieren sich nicht für dein Unternehmen. Sie interessieren sich für ihre Leserinnen und Leser.
- Pressemitteilungen reden über das Unternehmen, das sie verschickt. Nicht über die Menschen, die die Redaktion erreichen will.
Was stattdessen funktioniert
Themen, die Redaktionen wirklich brauchen. Einen Blickwinkel, den sie noch nicht haben. Expertise, die ihren Lesern nützt. Die oben genannte Kundin erschien am Ende mit drei Seiten in einem Special-Interest-Magazin, und weitere Medien folgten. Aber erst, nachdem sie die Pressemitteilung komplett losgelassen hatte.
Sichtbarkeit entsteht, wenn du für andere denkst.
Nicht durch das Verschicken von Texten über dich. Wenn du wissen willst, wie das für deine Expertise konkret aussehen kann, buch dir ein Content-Sparring. Wir schauen gemeinsam, welche Themen und Formate wirklich zu dir passen.
12. Dezember 2021
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