Der Fehler in deiner Kommunikation: Du redest über dich
Ich weiß noch genau, wann mir der Groschen gefallen ist.
Ich saß als Redakteurin in der Schlussredaktion eines bundesweiten Wirtschaftsmagazins und sichtete Pressemitteilungen. Hunderte davon. Und die meisten landeten im Papierkorb, nicht weil sie schlecht geschrieben waren, sondern weil sie über das falsche Ding redeten. Über das Unternehmen, das sie verschickt hatte. Nicht über die Leser.
Und dann wechselte ich die Seite und wurde selbst damit beauftragt, für Unternehmen Pressemitteilungen zu schreiben. Viel zu oft habe ich mich anfangs dazu verleiten lassen, sie nach alter Manier zu schreiben. Unternehmen XY hat was tolles gemacht, Unternehmen YX bietet jetzt auch ABC, …
Die Erkenntnis kam spät, aber sie kam.
Irgendwann habe ich aufgehört, Pressemitteilungen nach Lehrbuch zu schreiben, und angefangen, die Grundsätze des guten Textes anzuwenden. Was Menschen überzeugt, ist immer dasselbe: der richtige Anreiz, ein konkreter Nutzen, die Lösung für ein aktuelles Problem. Plötzlich kamen Rückmeldungen aus Redaktionen. Manche Redakteure nahmen sich sogar die Zeit zu erklären, warum sie ein Thema nicht berücksichtigen konnten, zum Beispiel weil sie es bereits behandelt hatten. Stille war die Ausnahme, nicht die Regel.
Das hat nicht nur meine Pressearbeit verändert. Es hat meine gesamte Art zu schreiben verändert, für Webseiten, Blogartikel, Angebotsseiten, Thought-Leadership-Texte.
Der eigentliche Fehler sitzt tiefer.
Pressemitteilungen sind nur das Symptom. Das eigentliche Problem ist, dass viele Selbstständige und Expertenmarken über sich reden, wo sie über ihre Kunden reden sollten. Über ihre Leistungen, wo sie über Probleme reden sollten. Über ihr Unternehmen, wo sie über Relevanz reden sollten.
Das zieht sich durch Webseiten, LinkedIn-Profile, Blogartikel und ja, auch durch Pressemitteilungen. Der Reflex, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, ist menschlich. Er kostet trotzdem Kunden.
Was stattdessen funktioniert.
Themen, die für andere relevant sind. Einen Blickwinkel, den die Zielgruppe noch nicht kennt. Expertise, die einem konkreten Problem auf den Grund geht. Das gilt für Redaktionen genauso wie für potenzielle Kunden, die deinen Blog lesen, dein LinkedIn-Profil besuchen oder deine Website nach drei Sekunden wieder verlassen.
Ich helfe Andersmachern mit Bauchladen, genau das herauszuarbeiten: welche Themen wirklich zu ihrer Expertise passen, welche Formate funktionieren und wie sie beides so kommunizieren, dass die richtigen Menschen aufhorchen.
Wenn du wissen willst, wie das konkret für dich aussehen kann, buch dir ein Content-Sparring. Wir schauen gemeinsam, wo dein Content gerade über dich redet, und wo er anfangen kann, für andere zu denken.
5. November 2019
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