Texte

Schreiben kann jeder, der auch lesen gelernt hat. Das macht ihn oder sie aber noch nicht zum Texter oder zur Texterin. Schließlich hatten die meisten von uns auch Chemie- oder Musikunterricht und sind längst keine Chemiker oder Rockstars. Ganz normal also, dass sich Unternehmer, ja selbst Anwälte, die tagtäglich seitenweise Schriftsätze produzieren, mitunter eingestehen müssen, dass es ihnen schwerfällt, lesenswerte Texte zu verfassen.

Ich beschäftige mich schon seit 21 Jahren damit, wie Texte leserfreundlich geschrieben werden. Wie man sie der Zielgruppe auf den Leib schneidert. Welche Worte wen triggern und welche ihn abschrecken. Ich habe Workshops besucht und ein Volontariat absolviert, zentnerweise Fachliteratur gelesen und mich Stunden um Stunde durch Stilbücher und Lexika gequält. Und ich weiß und kann noch längst nicht alles. Aber ich hab vieles schon geschrieben und es macht noch immer viel Spaß. Ich finde, das ist ein gutes Zeichen.

Arbeitsproben

Nicht immer möchten meine Auftraggeber, dass bekannt wird, dass sie ihre Texte gar nicht komplett selbst verfassen. Daher verschicke ich Arbeitsproben nur anonymisiert und auf konkrete Anfrage. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ablauf

Erster Schritt: Melden Sie sich bei mir und erläutern Sie kurz, worum es geht. Wir überlegen dann gemeinsam, für wen was und wo geschrieben werden soll. Das ist auch die Basis der Honorarkalkulation.

Wenn wir uns einig geworden sind, geben Sie mir die benötigten Infos, entweder als übersichtliche Stichworte mit kurzen Erläuterungen oder als Rohentwurf eines Textes. Bei Fragen frage ich. Pünktlich bis zum vereinbarten Abgabetermin erhalten Sie den ersten Entwurf.

In der Regel braucht es nur eine Korrekturschleife und alles sitzt.

Größeren Projekten geht etwas mehr Vorarbeit voraus, zum Beispiel durch Erstellung eines Konzepts, das als Leitfaden dient, die Festlegung der Unternehmenssprache (Corporate Language) oder durch die Entwicklung einer Strategie für die Öffentlichkeitsarbeit.

Sprache

Mein Ausbilder während des Volontariat sagte derzeit zu mir: „Weißt du, was ich toll an deinem Stil finde? Du hast keinen.“ Ich habe lange darüber nachgedacht, ob das tatsächlich so ein Kompliment war wie sein Grinsen ahnen ließ. Mittlerweile weiß ich: Für eine Texterin ist es immens wichtig, ihren Stil an den des Kunden anpassen zu können. Möchte er von den Lesern als konservativer Knochen wahr genommen werden, der im Plädoyer die Axt auspackt, oder als emotionaler Kümmerer mit Karamellbonbons in der Hosentasche? In beiden Fällen sollten wir dringend das Kommunikationskonzept an die Realität anpassen.

Nichts ist nämlich essentieller als Authentizität. Wie ein Unternehmen wahrgenommen werden möchte und wie es tatsächlich ist – diese Schnittmenge sollte sich in der Sprache widerspiegeln. Wer hervorragende Arbeit leistet, muss auch vorab durch seine Texte überzeugen.

Themen

Es gibt nur zwei Themen, die mir so überhaupt gar nicht liegen. Feng Shui und Esoterik. Abgesehen davon gibt es nichts, was mich ernsthaft abschreckt. Noch nicht einmal 40 Seiten langen Urteilsbegründungen des XI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes.

11 Jahre von 21 Berufsjahren habe ich in und mit Lokalredaktionen verbracht. Dort ist es morgens das Interview mit dem Landrat, mittags die Neuansiedlung im Gewerbegebiet und nachmittags der Kleintierzüchter. Ich habe Popov interviewt und Ingrid van Bergen, Apnoetaucher und Minister – und immer war es spannend, sich in neue Themen einzufinden und die interessantesten Aspekte für die Leser zu finden.

Ich bin sicher, auch Sie haben etwas wichtiges zu sagen.

Medien

Hauptsächlich sind meine Texte für die Verteilung an die breite Öffentlichkeit gedacht, also Pressemitteilungen und Blogartikel, Ratgebertexte, Interviews und White Paper. Und natürlich die für Menschen und Suchmaschinen interessanten Texte auf den Webseiten der Unternehmen und Kanzleien, die mich beauftragen.

Mandantenbroschüren und Info-Flyer, Anschreiben und Briefe werden ebenfalls gerne in Auftrag gegeben.

Neben diesen längeren Texten (im Fachjargon Longcopy genannt) mit hohem Informationsgehalt, der leserfreundlich und authentisch aufgebreitet wird, kümmere ich mich auch gerne um die Entwicklung der kurzen Texte. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung des Elevator Pitches, der den Kern des Unternehmens beschreibt.